Direkt zum Beitrag
ralu.ch

Rainer Luginbühl

KI, Wissenschaft und Kultur. Basel und der Rhein.

Suche

Die Basler Buvettes

Ein Getränk am Rhein, ein kleiner Teller auf dem Tisch und der Blick aufs Wasser: Die Basler Buvetten gehören längst zum Sommer in der Stadt. Aus den einst vier Freiluftbeizen am Kleinbasler Rheinbord ist ein vielfältiges Angebot geworden. Die aktuelle Übersicht von Basel Tourismus führt zehn Buvetten in Klein- und Grossbasel auf.

Kleine Lokale mit grosser Wirkung

Buvetten sind saisonale Gastrobetriebe an festgelegten Standorten im öffentlichen Raum. Sie öffnen in der Regel zwischen März und Oktober – abhängig von Wetter, Standort und Betrieb. Was angeboten wird, reicht vom Kaffee und Feierabendbier über kleine Mahlzeiten bis zu Pinsa, Fischknusperli und Glace.

Besonders eng verbunden sind die Buvetten mit dem Rhein. Sie sind Treffpunkt für Spaziergänger, Velofahrerinnen, Quartierbewohner und Gäste der Stadt. Auch für Rheinschwimmerinnen und Rheinschwimmer bieten sie willkommene Orte zum Ankommen, Ausruhen und Verpflegen. Bei einzelnen Buvetten stehen zudem öffentliche Grillstationen zur Verfügung.

Impressionen aus dem Archiv. Fotos: Juri Weiss / Basel-Stadt.

Vom Rheinbord in die ganze Stadt

Dieser Beitrag beschrieb ursprünglich vier Buvetten am Unteren Rheinweg. Das entspricht nicht mehr der heutigen Situation. Inzwischen werden auch kleine Sommerlokale in Parks und an anderen öffentlichen Plätzen als Buvetten geführt. Fünf der aktuell aufgeführten Standorte liegen in Kleinbasel, fünf in Grossbasel.

Der Rhein bleibt dennoch das Zentrum dieser Basler Sommerkultur. Hier verbinden die kleinen Lokale Gastronomie mit öffentlichem Leben. Man muss nichts reservieren und keinen langen Abend planen. Oft genügt ein freier Stuhl, etwas Schatten und der Blick auf das vorbeiziehende Wasser.

Buvette und Sommerleben am Basler Rheinbord
Sommer am Kleinbasler Rheinbord. Foto: Juri Weiss / Basel-Stadt.

Eine Stadtidee, die sich verändert

Namen, Konzepte und Betreiber wechseln. Am Kasernenareal wird heute die walther Buvette geführt, während die frühere Bezeichnung Rhyschänzli Buvette in der aktuellen Übersicht nicht mehr erscheint. Aus der Flora Buvette wurde die Buvette7 – Flora am Rhy. Andere Standorte sind neu dazugekommen.

Diese Veränderungen gehören zum Konzept. Die Betriebe nutzen den öffentlichen Raum nur saisonal und müssen auf Wetter, Besucheraufkommen und die Bedürfnisse des jeweiligen Quartiers reagieren. Die Buvetten sind deshalb keine gewöhnlichen Restaurants, sondern bewegliche Bestandteile des Basler Stadtlebens.

Medienberichte aus dem Archiv dokumentieren, wie sich Angebot und Betreiber im Laufe der Jahre verändert haben.

Hinweis zu den Öffnungszeiten: Viele Buvetten öffnen nur bei trockener oder guter Witterung. Deshalb verzichtet diese Übersicht bewusst auf feste Zeiten. Am zuverlässigsten sind die aktuellen Angaben auf den verlinkten Webseiten und Social-Media-Profilen.

Alle Basler Buvetten 2026

Die folgende Zusammenstellung entspricht der aktuellen Buvetten-Übersicht von Basel Tourismus. Aufgeführt sind die offiziellen Webseiten oder – wenn keine eigene Website vorhanden ist – die jeweiligen Social-Media- beziehungsweise Trägerseiten.

Kleinbasel

walther Buvette

Die Sommerbuvette an der Rheinpromenade beim Kasernenareal mit Pinsa, Snacks und Getränken.

Website der walther Buvette

Buvette7 – Flora am Rhy

Saisonale und regional ausgerichtete Küche am Rhein sowie eine öffentliche Grillstation.

Informationen zur Buvette7

Dreirosen Buvette

Sommerlicher Treffpunkt beim Dreirosenareal für Rheinschwimmer, Spaziergängerinnen und das Quartier.

Website der Dreirosen Buvette

Grossbasel

Fähribödeli

Die Sommerbar unterhalb der Pfalz, unmittelbar bei der Anlegestelle der Münsterfähre «Leu».

Website des Fähribödeli

Stand: September 2026. Da Buvetten saisonal und teilweise wetterabhängig betrieben werden, können sich Öffnungszeiten, Namen und Konzepte kurzfristig ändern.


Weiterführende Informationen:

Die Buvette braucht wenig Architektur: einen Tresen, einige Tische und etwas Schatten. Den Rest erledigt Basel im Sommer selbst.