Rainer Luginbühl

Rainer Luginbühl

Inhalt

Am Rheinknie wird Basel lesbar. Über mehr als zehn Jahre habe ich diesem Stück Rhein zugeschaut, zu Fuss, von Brücken, vom Ufer aus, manchmal auch mit dem Kopf im Archiv. Der Fluss ist dabei nie bloss Kulisse. Er ist Taktgeber, Grenze, Spiegel, und gelegentlich eine sanfte Zumutung.

Dieses Blog ist das Protokoll dieser langen Annäherung. Beobachtungen statt Postkarten. Details statt grosser Behauptungen. Mal Wasserstand und Wetter, mal Stadt und Geschichte, mal ein einzelner Blick, der hängen bleibt.

Zum Einstieg. Hier beginnt es: Vorwort zum Blog „uferlos.basel und der rhein“
Und hier steht, warum das Projekt pausiert: Letzter Beitrag „In eigener Sache“

Und hier folgen alle Beiträge in chronologischer Reihenfolge. Wer nach Stichworten sucht, nutzt die Suche auf der Startseite.

Original Basler Rhytaxi

Als am 1. Juni 2001 das Rhytaxi Basel gegründet und im Dezember 2003 in eine GmbH umgewandelt wurde, hätte wohl niemand gedacht, dass im Jahr 2016 mittlerweile 4 Boote mit jeweils 12 Sitzplätzen pro Boot im Volleinsatz unterwegs sein würden und die Auslastung die 90% Marke schon längstens geknackt hat.

Ode an den Rhein

Manchmal vergehen Wochen, ohne dass ich einen Blick auf den Rhein werfe. Einfach deshalb, weil ich keine Lust verspüre, mich aus meinem Wohnviertel wegzubegeben. In diesem Wohnviertel habe ich meine kurzen Fährten, die ich tagtäglich begehe. Was genügt, um meine Bedürfnisse zu decken und mich mobil zu halten.
Dann, eines Morgens, habe ich etwas im ­Kleinbasel zu besorgen. Ich fahre über eine der ­Brücken, und schlagartig öffnet sich die Welt. Der Rhein liegt vor mir, der Strom, der mitten durch die Stadt fliesst. Die Pfalz mit dem rötlichen Münster, gegenüber die Häuserfront Kleinbasels, unter mir das Wasser, das Richtung Meer fliesst.