Am Rheinknie wird Basel lesbar. Über mehr als zehn Jahre habe ich diesem Stück Rhein zugeschaut, zu Fuss, von Brücken, vom Ufer aus, manchmal auch mit dem Kopf im Archiv. Der Fluss ist dabei nie bloss Kulisse. Er ist Taktgeber, Grenze, Spiegel, und gelegentlich eine sanfte Zumutung.
Dieses Blog ist das Protokoll dieser langen Annäherung. Beobachtungen statt Postkarten. Details statt grosser Behauptungen. Mal Wasserstand und Wetter, mal Stadt und Geschichte, mal ein einzelner Blick, der hängen bleibt.
Zum Einstieg. Hier beginnt es: Vorwort zum Blog „uferlos.basel und der rhein“
Und hier steht, warum das Projekt pausiert: Letzter Beitrag „In eigener Sache“
Und hier folgen alle Beiträge in chronologischer Reihenfolge. Wer nach Stichworten sucht, nutzt die Suche auf der Startseite.
Ausbaggern der Schifffahrtsrinne
Die Bauarbeiten an der Schifffahrtsrinne des Rheins bei Basel dauern bis Frühling 2019 und kosten rund 4,2 Millionen Franken. Die Kosten tragen die Schweizerischen Rheinhäfen. Nach offiziellen Angaben wird auf…
Der rote Rhein (1. November 1986)
Die Nacht auf den 1. November 1986 ist vielen Baslerinnen und Baslern im Gedächtnis geblieben. All jene, welche diese Nacht durchgewacht haben, wissen noch heute, wo sie zu dem Zeitpunkt gewesen sind, als sie vom Brand der Lagerhalle 956 im Sandozwerk Schweizerhalle, keine 5 Kilometer oberhalb von Basel, erfahren haben.
«Amazone» (1923) Brückenkopf Mittlere Brücke Grossbasel
Die Amazone wurde nach einem unvollendeten Gipsabguss von Burckhardt fertiggestellt.
Teichauslauf am Rheinbord
Die Ruinen des Teichauslaufs sind am Unteren Rheinweg 14, unmittelbar vor dem Polizeiposten der Rheinpolizei, zu sehen.
Männerwohnhaus Basel am Rheinweg
Seit 1906 bietet die Einrichtung der Heilsarmee Männern am Rande der Gesellschaft ein Obdach.
Hotel Krafft
Im heutigen Zimmer 401 beispielsweise schrieb Hermann Hesse grosse Teile seines Romans «Der Steppenwolf»; seine zweite Frau, Ruth Wenger, studierte damals an der Musikakademie in Basel und wohnte in einer Mansarde des Hotels. Hesse lebte von 1899 bis 1904 in Basel; der «Steppenwolf» wurde jedoch erst 1927 veröffentlicht.
Chemische Industrie Basel, CIBA
Ohne diese Industrie gäbe es keine prosperierende Region Basel, ohne den Rhein hätten wir diese Industrie nicht. Das Rheinknie war – und ist – für diese Betriebe ein denkbar günstiger Standort. Auf der offiziellen Website der Stadt wird das so formuliert: «Basel ist Hauptsitz vieler erfolgreicher Global Players der chemisch-pharmazeutischen Industrie. Zusammen mit kleineren Unternehmen bilden sie einen vermutlich einzigartigen industriellen Cluster, der Basel zu einem führenden Life-Sciences- und Chemie-Standort macht».
Solarfähre Basel
Ab Basel-Kleinhüningen wird die Dreiländerbrücke seit dem 1. April 2007 jeden Sonntag von einer Fähre mit Solarantrieb angefahren. Diese wird von der eigens zu diesem Zweck gegründeten «IG Rheinbogen» betrieben….
Messstation Rheinhalle
Dieser merkwürdige Pfahl – Dalben genannt – befindet sich rund 200 Meter oberhalb der Eisenbahnbrücke, gegenüber der Mündung, bei der die Birs sich mit dem Rhein vereint. Seit dem 9….
Feuerlöschboot «Christophorus»
Das knapp 30 Meter lange Schiff ist seit 1973 in Betrieb und wird neben der Bekämpfung von Bränden auf Schiffen, im Hafengebiet und Uferbereich auch für Personenrettungen und für Hilfeleistungen an Schiffen auf dem Rhein eingesetzt.










