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Rainer Luginbühl

KI, Wissenschaft und Kultur. Basel und der Rhein.

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Blog uferlos. basel und der rhein.

Basel · Rhein · Archiv

uferlos.

Am Rheinknie wird Basel lesbar.

Mehr als zehn Jahre habe ich diesem Stück Rhein zugeschaut. Zu Fuss, von den Brücken, vom Ufer aus, manchmal mit dem Kopf im Archiv. Der Fluss war dabei nie bloss Kulisse. Er war Taktgeber, Grenze, Spiegel und gelegentlich eine sanfte Zumutung.

Eine lange Annäherung

Dieses Blog ist das Protokoll dieser Annäherung. Beobachtungen statt Postkarten. Details statt grosser Behauptungen.

Manchmal geht es um Wasserstand und Wetter, manchmal um Stadt und Geschichte. Manchmal bleibt nur ein Blick hängen. Auch das genügt.

01

Am Wasser

Pegelstände, Wetter, Strömung und das wechselnde Gesicht des Flusses.

02

In der Stadt

Brücken, Ufer, Quartiere und die Geschichte Basels am Rhein.

03

Im Vorbeigehen

Menschen, Fundstücke und Augenblicke, die sich dem Plan entziehen.

Zwei Einstiege

Das Vorwort erzählt, wie «uferlos» begann. «In eigener Sache» erklärt, weshalb das Projekt heute ruht. Dazwischen liegen mehr als zehn Jahre am selben Fluss.

Alle Beiträge

Das vollständige Archiv. Die jüngsten Beiträge stehen zuoberst. Die Suche nach Namen, Orten und Stichworten befindet sich auf der Startseite.

Der rote Rhein (1. November 1986)

Die Nacht auf den 1. November 1986 ist vielen Baslerinnen und Baslern im Gedächtnis geblieben. All jene, welche diese Nacht durchgewacht haben, wissen noch heute, wo sie zu dem Zeitpunkt gewesen sind, als sie vom Brand der Lagerhalle 956 im Sandozwerk Schweizerhalle, keine 5 Kilometer oberhalb von Basel, erfahren haben.

Hotel Krafft

Im heutigen Zimmer 401 beispielsweise schrieb Hermann Hesse grosse Teile seines Romans «Der Steppenwolf»; seine zweite Frau, Ruth Wenger, studierte damals an der Musikakademie in Basel und wohnte in einer Mansarde des Hotels. Hesse lebte von 1899 bis 1904 in Basel; der «Steppenwolf» wurde jedoch erst 1927 veröffentlicht.

Chemische Industrie Basel, CIBA

Ohne diese Industrie gäbe es keine prosperierende Region Basel, ohne den Rhein hätten wir diese Industrie nicht. Das Rheinknie war – und ist – für diese Betriebe ein denkbar günstiger Standort. Auf der offiziellen Website der Stadt wird das so formuliert: «Basel ist Hauptsitz vieler erfolgreicher Global Players der chemisch-pharmazeutischen Industrie. Zusammen mit kleineren Unternehmen bilden sie einen vermutlich einzigartigen industriellen Cluster, der Basel zu einem führenden Life-Sciences- und Chemie-Standort macht».

Das Projekt ruht. Der Rhein nicht.

Die Texte bleiben als Archiv einer langen Beobachtung. Für Namen, Orte und einzelne Fundstücke führt die Suche auf der Startseite weiter.

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