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Rainer Luginbühl

KI, Wissenschaft und Kultur. Basel und der Rhein.

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Blog uferlos. basel und der rhein.

Basel · Rhein · Archiv

uferlos.

Am Rheinknie wird Basel lesbar.

Mehr als zehn Jahre habe ich diesem Stück Rhein zugeschaut. Zu Fuss, von den Brücken, vom Ufer aus, manchmal mit dem Kopf im Archiv. Der Fluss war dabei nie bloss Kulisse. Er war Taktgeber, Grenze, Spiegel und gelegentlich eine sanfte Zumutung.

Eine lange Annäherung

Dieses Blog ist das Protokoll dieser Annäherung. Beobachtungen statt Postkarten. Details statt grosser Behauptungen.

Manchmal geht es um Wasserstand und Wetter, manchmal um Stadt und Geschichte. Manchmal bleibt nur ein Blick hängen. Auch das genügt.

01

Am Wasser

Pegelstände, Wetter, Strömung und das wechselnde Gesicht des Flusses.

02

In der Stadt

Brücken, Ufer, Quartiere und die Geschichte Basels am Rhein.

03

Im Vorbeigehen

Menschen, Fundstücke und Augenblicke, die sich dem Plan entziehen.

Zwei Einstiege

Das Vorwort erzählt, wie «uferlos» begann. «In eigener Sache» erklärt, weshalb das Projekt heute ruht. Dazwischen liegen mehr als zehn Jahre am selben Fluss.

Alle Beiträge

Das vollständige Archiv. Die jüngsten Beiträge stehen zuoberst. Die Suche nach Namen, Orten und Stichworten befindet sich auf der Startseite.

Helvetia

Seit 1980 sitzt die «Helvetia» auf der Mauer beim Kleinbasler Brückenkopf der Mittleren Brücke. Die Künstlerin Bettina Eichin zu ihrem Werk: «Eines Tages verlässt Helvetia ein Zweifrankenstück, mischt sich unter das Volk und unternimmt eine längere Reise.

Lagerstätte

Das Werk Stockers ist ein Geschenk der «Drei Ehrengesellschaften» an die Stadt Basel zur 600-Jahr-Feier der Vereinigung von Klein- und Grossbasel. Inspiriert durch die Gräber von Luxor, kam der Künstler auf den Gedanken, die Ehrenzeichen auf einem Gerüst für feierliche Leichenaufbahrungen (Katafalk) im Rhein zu versenken. Je nach Wasserstand ist das Objekt nicht auf Anhieb erkennbar, und manchmal ist es gar nicht zu sehen.

Die Mittlere Brücke von Basel

Fürstbischof Heinrich II. von Thun gilt als treibende Kraft hinter der ersten Basler Rheinbrücke. Der 1225 erstmals erwähnte Übergang verband die beiden Ufer dauerhaft und stärkte Basel als Handels- und Verkehrsort. Sein genaues Baujahr bleibt offen – seine Wirkung auf die Stadt nicht.

Erinnerung an Kunstwerke im Rhein 1999 und 2001

«Die Eisenkugel hat einen Durchmesser von drei Metern und wiegt nicht weniger als 1,6 Tonnen. Trotzdem dreht sie sich schwerelos auf dem Rhein: ein Symbol für die Kraft der Natur. ‹Mich fasziniert der Gegensatz von Leichtigkeit und Kraft›, sagt Künstler Fredy Hadorn, der die Idee der Kugel auf dem Rhein hatte.

Gasthof zum Goldenen Sternen

1412 ist erstmals bezeugt, dass eine Herberge «zem swartzen Sternen» in der Aeschenvorstadt Durchreisende verköstigt hatte. Der bereits 1349 erstmals urkundlich erwähnte Gasthof ist damit das älteste Restaurant in Basel.

Rhytaxi

Die Flotte der Rhytaxi Basel transportiert seit ihrer Gründung 2001 rund 7000 Passagiere pro Jahr und ist in der Zwischenzeit auf drei Schiffe angewachsen.

Der grüne Rhein

Es handelte sich diesmal um eine bewusste Einleitung von völlig ungefährlichen Färbemitteln, die den Strömungsverlauf der Birs innerhalb des Rheins anschaulich demonstrieren sollten. Der Test wurde von Technikern und Wissenschaftlern der Gruner AG ausgeführt und überwacht.

Das Projekt ruht. Der Rhein nicht.

Die Texte bleiben als Archiv einer langen Beobachtung. Für Namen, Orte und einzelne Fundstücke führt die Suche auf der Startseite weiter.

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